Inktober 1

Die ersten fast-eineinhalb Wochen vom Inktober ist vorbei, und ich bin schon zwei Tage hinten nach und hab bisher statt neun nur sieben Bilder gezeichnet. Naja.
Seinen Sinn, bzw. den Sinn, den ich für mich persönlich in der Sache gesehen hab, hat er aber bisher super erfüllt – mir ging und geht es schließlich darum, mehr zu zeichnen. Das hat sehr gut geklappt (ich mein hey, sieben fertige Illustrationen in neun Tagen ist nicht so schlecht, wenn man davor zuletzt drei fertige Illustrationen in drei Jahren geschafft hat).
Außerdem hab ich erstmals nur mit Tinte gearbeitet, was auch interessant war (Memo an mich selbst, Tinte verhält sich seeehr anders als Wasserfarbe, was eigentlich klar sein sollte, es mir aber trotzdem irgendwie nicht war).

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Schattenseiten hat der Inktober aber auch: Ich hab meine fancy Deleter-G-Pen-Federspitze, die ich eben letztes Jahr aus Tokyo mitgenommen hab, im Abfluss vom Waschbecken verloren, als ich sie reinigen wollte. Das macht mich ziemlich traurig. Jetzt muss ich schauen, wo ich eine neue herkriege, weil die war ziemlich cool. Was erträgt man nicht alles für die Kunst!

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Meine Lieblingszeichnungen aus dieser Woche sind die von Tag 2 (das Wort von der Prompt List war »noisy«) und Tag 7 (»lost«) (siehe oben). . Alle anderen kann man auf meinem Instagram-Account (@schroedingersdishwasher oder in der Leiste rechts) sehen!

Morgen fang ich meinen neuen Nebenjob an, ich freu mich schon riesig, aber das heißt halt auch wieder weniger Zeit zum Zeichnen. Ich hoff, ich halte durch und schaff es auch den Rest des Monats, zumindest jeden zweiten Tag eine Zeichnung zu machen!

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Finally enrolled!

Gestern hab ich endlich meinen Studentenausweis bekommen. Das ist gut, weil ich jetzt endlich so leidige Dinge erledigen kann wie z.B. ein Konto eröffnen und eine Studenten-Oystercard beantragen, mit der ich nicht mehr £1000 pro einfacher Fahrt zahlen muss (die Hyperbel sei mir verziehen, aber der öffentliche Verkehr in London ist echt teuer). Und es hat nur dreieinhalb Wochen gedauert bis es so weit war, juhu!

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Witzigerweise tragen hier alle, oder zumindest viele, Studenten und Schüler die Ausweise ihrer jeweiligen Bildungsinstitution bereitwillig den ganzen Tag über an einem Lanyard (also so einem Umhängedings, das ausschaut wie ein breites Polyesterschuhband) um den Hals. Ich als Ausländerin finde das etwas befremdlich – aber immerhin hat es den Vorteil, dass du Leute aus deiner Uni schon am Weg dorthin in der U-Bahn erkennen und gegebenenfalls jegliche soziale Interaktion vorsorglich vermeiden kannst.
Nein, Spaß, meine Komillitonen sind alle superlieb.

Außerdem ist ja ab übermorgen Oktober – das heißt, Inktober (Scheinbar gibt es auch Vlogtober, aber das tut hier eigentlich nichts zur Sache. Ich erwähne es nur, damit jeder weiß, dass ich voll gut informiert bin und genau weiß, was so in der Blogosphäre abgeht.). Inktober ist eine Aktion, die der amerikanische Illustrator Jake Parker von einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, jeden Tag des Monats Oktober eine Zeichnung in – richtig – Tinte anzufertigen um die eigenen Fähigkeiten in dieser Technik zu verbessern und »positive Zeichengewohnheiten« zu entwickeln. Perfekt für mich, wo ich gerade wieder anfange! Ob ich es wirklich jeden Tag schaffen werd, weiß ich nicht, aber ich geb mir auf jeden Fall Mühe!
(Ich hab jetzt gerade erst entdeckt, dass es außerdem eine offizielle »Inktober Prompt List« mit Schlagwörtern bzw. Themen für jeden Tag gibt. Nice!)

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Die Tinte steht seit geraumer Zeit auf meinem Schreibtisch, ich hab ein neues Skizzenbuch gekauft, und meine supercoolen Deleter-Federn, die ich letztes Jahr extra aus Japan mitgenommen hab, nur um sie dann ungenutzt herumliegen zu lassen, warten schon sehnsüchtig auf ihr großes Debüt. Ich bin bereit!

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Füchse

Letztens abends am Heimweg.

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Bevor ich nach England gekommen bin, hab ich vielleicht zwei- oder dreimal in meinem Leben einen Fuchs gesehen. Jetzt verläuft jeder längere Fußweg nach Einbruch der Dämmerung so oder so ähnlich.
Außerdem sind überall Katzen, Eichhörnchen, Elstern und Springmäuse. Manchmal muss ich mich richtig zurückhalten, nicht plötzlich »Part Of Your World« zu singen, mit meinen tierischen Freunden durch die Straßen von Tooting zu tanzen und mich in mysteriöse fremde Männer mit langen Haaren zu verlieben.

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Ich hab einen Header gezeichnet!

Nachdem ich jetzt jahrelang keine Comics und auch sonst illu-technisch nur sehr wenig gemacht habe, hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Hemmungen einfach loszuzeichnen, bzw. wusste ich nicht genau, was ich zeichnen soll. Also hab ich mir gedacht, ich bleib auf der sicheren Seite und mach erstmal einen neuen Header für den Blog.
Eine ziemlich interessante Erfahrung, wieder mit dem Grafiktablet zu arbeiten! Im ersten Moment war es total ungewohnt, aber ich bin schnell wieder reingekommen. Ist scheinbar wie Fahrradfahren.

Im Prinzip ist der neue Header eh wie der alte, nur moderner (sprich, ich hab die Frisur von meinem Header-Comic-Alter-Ego daran angepasst, wie ich meine Haare jetzt trage und ihr ein neues Oberteil angezogen):

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Zum Vergleich (und um mir vor Augen zu führen, dass man sich scheinbar auch dann künstlerisch weiterentwickeln kann, wenn man drei Jahre lang nicht zeichnet, was ich irgendwie sehr schön finde) noch einmal der alte Header:

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Außerdem hab ich mich irgendwie fancy gefühlt und mehrere Farbversionen gemacht, wobei bei jedem Laden der Seite eine zufällige ausgewählt wird – oho! (zum Begutachten einfach die Seite neu laden.)
EDIT: Diese tollen Farbversionen sind mir nach ein paar Wochen selber schon so auf den Geist gegangen, dass ich das wieder gelassen hab.
EDIT2: Ich hab schon wieder alles geändert. Seufz.

Somit kann’s los gehen!

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Under Construction

Seit Wochen denk ich darüber nach, wie ich meinem alten Blog nach drei Jahren Scheintod wieder Leben einhauchen kann. Ich hab keine Ahnung, wo ich anfangen soll. Ich weiß nicht, ob das außer mir überhaupt wen interessiert. Also hab ich, anstatt neuen Content zu erstellen, einfach allen alten gelöscht. Hm.

Aber. Nach einigem Überlegen und ein paar Gesprächen mit einigen lieben Leuten, hab ich beschlossen: ich werd es tun. Bald wird hier wieder gebloggt, bald gibt’s hier wieder Comics! Und wenn das außer mir keinen interessiert – ja mei, dann trag ich immerhin dazu bei, dass verhältnismäßig weniger Prozent des Internets mit Kim Kardashians Hintern gefüllt werden. Ist ja irgendwie fast eine gute Tat (auch wenn ich ehrlich gesagt gar nicht weiß, wie aktuell Kims Hintern jetzt überhaupt noch ist).

And one more thing – seeing as I’m living in London now I am strongly considering posting an English version of everything, too. So that might happen. Yay!
So stay tuned – or don’t, it’s up to you!

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Zum Abschluss noch der Ausblick aus meinem Londoner Fenster.

Peace out.

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