In the making: FAKE VIENNA

Ich mache nicht nichts, ich mache nur wenig.

Eines der wenigen Dinge, die ich mache, ist ein Beitrag zu einem Comic-Zine, das zum Indie Comix Day am 29. September erscheint, und von dem ich hier ein paar Panels zeigen will.
Das vorgegebene Thema war »FAKE VIENNA«, und ich hab sehr lange nicht gewusst, was ich zeichnen soll, weil für mich allein schon der Name »Wien«, bedingt durch mein monatelanges freiwilliges Exil im Land von Baked Beans und Marmite, und meiner Sehnsucht nach dieser Stadt, die ungefähr so groß war wie das Ego von Karl-Heinz Grasser, emotional sehr aufgeladen ist. Obwohl ich viel bessere Ideen hatte, hab ich dann zu lange getrödelt und im Endeffekt was irgendwie-biografisches gemacht, darüber, wie schön Wien ist. Es ist sehr kitschig.

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Selbstporträt mit wackeligem Riesenrad, schiefer Donaustadtbrücke und krummem Flakturm. Man lobt nicht umsonst die deutsche Ingenieurskunst vor der österreichischen.

Wie gesagt war ich im Endeffekt sehr spät dran, obwohl ich seit Monaten gewusst hab, dass ich bei dem Ding dabei sein will. Und weil ich mich selbst hasse, hab ich auch noch was gemacht, bei dem ich extraviele Figuren und Hintergründe zeichnen musste. Noch dazu ist das ganze Heft in Farbe, was heißt, dass auch mein Beitrag farbig sein musste, sprich, noch mehr Arbeit.
Versteh mich nicht falsch, lieber Leser, ich find Hintergründe, viele Figuren und Farbe sehr cool, aber es dauert halt seine Zeit. Und die hatte ich dank meines hervorragenden Zeitmanagements eben leider nicht. Ich müsste also lügen, wenn ich sagen würde, dass mir das hier am Ende wirklichen Spaß gemacht hat, es war eher stressig. Aber es ist cool, etwas gemacht zu haben. Auch, wenn es – und hier schließt sich der rhetorische Kreis – nur wenig ist.

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Wiener Landschaften.

Der Indie Comix Day findet am 29. September ab 17:00 im Wien Museum statt. Und an den folgenden zwei Tagen ist dann Vienna Comix!

 

 

 

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From the Archives: Es war einmal …

Obwohl ich letztes Jahr mit den besten Intentionen daran gegangen bin, diesen Blog »wiederzubeleben« (haha), hab ich meine Motivation nicht wirklich lange halten können (was man u.a. daran sieht, dass der letzte Post schon im März war).
Naja, letztens hab ich wo gelesen, dass Blogs mittlerweile eh uncool sind; man vloggt jetzt auf YouTube, wenn man cool ist. Ich bin nicht so cool, darum bleib ich erst einmal beim Bloggen und teile hier ein älteres Werk aus dem Jahre 2012, das ich aber immer noch recht cool finde (und das mich, nebenbei, daran erinnert, dass ich auch nicht jünger werde. Ach je, ist das eine Quarterlifecrisis?).

Anyway, please enjoy …


Aah, so romantisch! ❤

Ich habe in den letzten Tagen ein paar tolle Projekte angeboten bekommen, und hoffe, dass die etwas werden. Falls dem so sein sollte, wird es wieder öfter etwas von mir zu lesen geben (Mit wem spreche ich eigentlich? Liest das irgendwer? Höchstens mein Zukunfts-Ich wahrscheinlich, also hallo, Julia aus 2018!). Naja, man wird sehen. Man wird sehen.

Salut!

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Comic-Collab #66: »Körper«

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Nachdem ich mir seit Monaten vornehme, bei der Comic-Collab mitzumachen, hab ich es endlich geschafft (auch wenn ich ein bisschen spät dran bin). Das Thema diesen Monat ist »Körper«, die Idee für diesen Comic hatte ich schon länger im Kopf und fand sie passend.

I’d been planning on drawing something for Comic-Collab (an initiative created by German comic artist Schlogger) for months and finally got around to actually doing it (even though I’m a bit late). This month’s topic is »Body«, I had the idea for this comic a while ago and found it fitting. 

Mit dabei im März sind folgende Zeichner:
Participants in March:
– Schlogger
– Skizzenblog
– Rainer Unsinn
– Strichweise Diesig
– Demystifikation
– Martinas Martyrium
– Online Comics
– Teamo Comics
– Buddelfisch
– Dramatized Depiction
– Schisslaweng
– Helen Aerni
– Salz Lolly
– Gobo Pictures
– BTW
– Badham
– Drawinkpaper
– Mal-Gries
– Fried Phoenix
– Ronja Paffrath
– Regenmonster

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“Quickly”

aldiHappens every time. And of course I never have a spare tote bag with me on those days. Continue reading

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Latte Art

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* Latte art is of course »a method of preparing coffee created by pouring steamed milk into a shot of espresso and resulting in a pattern or design on the surface of the latte« (Wikipedia).

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S.M.A.S.H., London Graphic Novel Network and Dalston Comic Club

Last Saturday I went to S.M.A.S.H.– an event dubbed »a comic, graphic, and novel talkfest« and organised by the London Graphic Novel Network.
To be completely frank,  I’d had no idea what it even really was. I signed up for the event on a hunch, I figured, while I’m here I might just as well try and explore the London comic scene or whatever. And an event dedicated solely to talking about comics never seems to be a bad idea.
It turned out to be a set of three panel discussions with guests working in or with comics. The three topics discussed in the panels were »Genre«, »Future« and »Taste«, all of them reasonably vague and thus able to spark interesting discussions.

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Letterpress

letterpressdirt

It’s a dirty job.
For some of us at least.

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